Abgeordneter im Kreistag des Rhein-Erft-Kreises
Abgeordneter im Kreistag des Rhein-Erft-Kreises
 

Frohe Weihnachten

Ich wünsche allen ein frohes und gesegnetes Weihnachtsfest.

 

In einer Zeit, in der immer mehr Menschen den Weg nach Europa und nach Deutschland suchen, um für sich und ihre Familie die Zukunft zu sichern, habe ich den deutschen Weihnachtsgruß

 

"Frohe Weihnachten"

 

einmal in den 26 gebräuchlichsten  Sprachen formuliert.

Volkstrauertag 2016

Bedburg, 13.11.2016

 

Am Volkstrauertag der Toten des Ersten und Zweiten Weltkrieges zu gedenken ist mehr als eine Tradition, die es zu erhalten gilt. Auch heute toben in vielen Ländern Kriege, die einer Ideologie folgen, die mit Glaube, Machtanspruch und purem Hass begründet werden.

 

Die Gedenkfeier auf dem Bedburger Friedhof mahnte zur Stille und zur Besinnung auf die Werte, die für die Menschen nicht nur in Deutschland, sondern auf der ganzen Welt von elementarer Bedeutung sind. Deshalb ist der Volkstrauertag heute mehr als ein Tag der Erinnerung an eine Zeit, die von der heutigen jungen Generation gar nicht mehr erlebt wurde.

BNZ stellt Dreigestirn 2016/2017

Bedburg, 10.11.2016

 

Einen Tag vor dem närrischen Datum 11.11. wurde im Schloss Bedburg vom Bürgermeister das Bedburger Dreigestirn vorgestellt. Unter dem Motto "Fastelovend litt uns em Blood; danze, singe un fiere, dat künne mer joot" darf in der Session kräftig gefeiert werden.

 

Prinz Norbert I., Bauer Marco und die liebliche Jungfrau Gebhardine freuen sich jetzt schon auf die Prinzenproklamation, die am 07. Januar 2017 im Zelt auf dem Schlossparkplatz stattfinden wird. Freude und Stimmung ist garantiert, zumal bekannte Musiker dort auftreten werden. Wie nicht anders zu erwarten war, ist die Veranstaltung hoffnungslos ausverkauft.

ÖPNV: Den Bahnverkehr in Bedburg ausbauen und optimieren!

Bedburg, 07.10.2016

 

Die Bahn ist nach Aussage des Umweltbundesamtes das sicherste, das umweltfreundlichste und das optimalste Nahverkehrsmittel der Zukunft. Deshalb fordern meine CDU Kreistagkollegen und ich nicht nur die geplante S-Bahnverbindung nach Köln, sondern auch den Bahnverkehr zwischen Bedburg und Düsseldorf über Grevenbroich zu optimieren. Dies ist für die Berufstätigen wie für den Schülerverkehr zwingend notwendig.

 

Die Firma VIAS, der zukünftige Betreiber der Strecke nach Düsseldorf, hat angekündigt, die Taktrate der Bahn zwischen Grevenbroich und Düsseldorf während der Stoßzeiten erhöhen zu wollen. Dies muss auch für die Verbindung zwischen Bedburg und Grevenbroich gelten, so meine Forderung. Mit meinen Kollegen Hans Schnäpp und Helmut Reuter diskutierten wir gemeinsam mit der CDU Landtagskandidatin Romina Plonsker und den Pendlern vor Ort am Bedburger Bahnhof, wie in Zukunft eine bestmögliche Anbindung von Bedburg nach Düsseldorf über Grevenbroich gestaltet werden kann.

 

Eine breite Akzeptanz und Nutzung des ÖPNV Angebotes kann nur erreicht werden, wenn dynamisch auf die Anforderungen der Nutzer eingegangen wird. Wie groß der Bedarf ist, zeigen die steigenden Zahlen der Fahrgäste deutlich. Aus diesem Grunde kommt auch ein Busersatzverkehr auf der Strecke zwischen Bedburg und Grevenbroich nicht in Frage.

 

Wir setzen uns in der CDU Kreistagsfraktion für eine bürgerfreundliche Lösung ein und alle sind sich einig, dass die besten Verbindungen diejenigen sind, bei denen man das Ziel ohne häufiges Umsteigen erreichen kann.

Die Europäische Energieunion aus regionaler Sicht

Paffendorf - 19.09.2016

 

Der Rhein-Erft-Kreis hat gemeinsam mit dem benachbarten Rhein-Kreis-Neuss und anderen Partnern der Region zur Konferenz „Die Europäische Energieunion aus regionaler Sicht“ ins Schloss Paffendorf eingeladen. Landrat Michael Kreuzberg hob in seiner Begrüßungsrede die Bedeutung der Beschlüsse des Europäischen Rats vom Oktober 2014 zum europäischen Klima- und Energierahmen für die Region als Energiestandort hervor.

 

Zwischen 2010 und 2015 ist der Anteil der Kernenergie um 49 Mrd. kWh, der Anteil am fossilen Energieträger Gas um 30 Mrd. kWh und Öl um 4 Mrd. kWh zurückgegangen. Die Erneuerbare Energie ist um 91 Mrd. kWh gestiegen. Die Versorgungslücke hat die Braunkohle mit 9 Mrd. kWh und die Steinkohle mit 1 Mrd. kWh aufgefangen. Damit wird deutlich, dass die Braunkohle eine wichtige Sicherheitssäule in der deutschen Stromversorgung ist und bleiben wird.

 

Der Anteil der Erneuerbaren Energie hat bei der Bruttostromerzeugung im Jahr 2015 einen Anteil von 30,1% erreicht. Dieser Anteil wird im Energiemix bis zum Jahr 2025 auf 40-45 % steigen, entsprechend wird der Anteil an Kohle und Gas auf 55-60 % sinken.

 

In der Konferenz machte RWE deutlich, dass die CO² Emissionen durch die Übernahme von 5 Kraftwerksblöcken in die Reserve um 15 % und durch weitere Optionen wie BoA Plus um weitere 5-15%  gesenkt werden können. Realistisches Ziel sei, die CO² Emissionen bis zum Jahr 2030 um 40-50 % zu reduzieren.

Tour de France 2017 fährt am Rhein-Erft-Kreis vorbei

Kurz vor dem Ziel

Düsseldorf, 18.09.2016

 

Im kommenden Jahr wird die Tour de France, neben der Olympiade und der Fußballweltmeisterschaft die drittgrößte Sportveranstaltung der Welt, in Düsseldorf starten und auf dem Weg zum Zielort Paris auch durch das westliche Rheinland fahren. Leider ist die ASO Organisation nicht meinem Vorschlag gefolgt, die Tour durch den Rhein-Erft-Kreis zu führen.

 

Die Voraussetzungen dafür waren gut. Der Radsport und die Power der Profi-Radfahrer lassen sich hervorragend mit der Power und Energie des nördlichen Rhein-Erft-Kreises verbinden. Insbesondere der Spannungsbogen zwischen dem Windpark Königshovener Höhe als Zeichen für grüne Energie und dem Braunkohletagebau Garzweiler als ökologisches Sinnbild für eine konventionelle Energieversorgung fanden große Beachtung.

 

Auch wenn jetzt die Tour knapp am Rhein-Erft-Kreis vorbei fährt, die Begeisterung der Menschen wird auch weit in unseren Kreis hinein strahlen.

Das Handwerk in der Region stärken

Bedburg, 05.09.2016

 

Die Kreishandwerkerschaft und die Handwerkskammer zu Köln hatten in diesem Jahr zum „Kommunalpolitisches Forum des Handwerks Rhein-Erft“ ins Bedburger Schloss eingeladen. Mit dieser Veranstaltungsreihe macht das Handwerk auf die Probleme und die Rahmenbedingungen ihres Berufsstandes in der Region aufmerksam.

 

In seinem Grußwort im voll besetzten Rittersaal hob Landrat Michael Kreuzberg die besondere Bedeutung des Rhein-Erft-Kreises in der Region hervor. Gemeinsames Ziel aller Beteiligten müsse sein, den Standortvorteil zu festigen. Im Auftrag der Wirtschaftsförderungsgesellschaft im Rhein-Erft-Kreis sei die Zukunftsstudie „REload“ erstellt worden, nun gelte es, an der Umsetzung der dort formulierten Ziele zu arbeiten. Dazu gehöre, dass der Kreis rund 80 % aller Aufträge an die örtlichen Handwerker vergeben kann.

 

Dr. Ortwin Weltrich, Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer zu Köln, umriss in seiner Moderation die Themen der Veranstaltung und der Podiumsdiskussion: Die Positionierung und die wirtschaftliche Bedeutung des Handwerks in der Region, die vorhandene Infrastruktur und die Bedeutung und Auswirkung politischer Entscheidungen für den Berufsstand.

 

„Wir brauchen Straßen, um zu unseren Kunden zu kommen. Die Straßen im Rhein-Erft-Kreis sind gut, nur 5 % unserer Mitglieder sind der Meinung, dass die Straßen mangelhaft sind, aber viele sagen, dass sich der Zustand verschlechtert hätte.“ Dies müsse man im Blick haben. Ein großes Problem wären die vielen Staus; kein Kunde wäre mehr bereit, die daraus resultierenden langen Anfahrtszeiten zu bezahlen. Deshalb müssen der Ausbau der Straßen forciert und die im Verkehrswegeplan des Bundes aufgenommenen Projekte möglichst schnell umgesetzt werden. „Wir können uns keine weiteren Zeitverzögerungen leisten.“

 

Nicht nur Verkehrsstraßen, auch der Breitbandausbau und die Digitalisierung, Stichwort Industrie 4.0 und Handwerkswirtschaft 4.0, gehörten dazu. Es sei lobend zu erwähnen, dass der Rhein-Erft-Kreis ein am besten erschlossener Kreis auf Landesebene sei. Anschlüsse bis zu 50 MBit seien in Zukunft aber zu wenig, deshalb wäre der weitere Ausbau mit Glasfaserkabel unbedingt erforderlich.

 

Schon jetzt werden im Kammerbezirk des Handwerks nicht mehr alle Ausbildungsplätze besetzt und es fehlen bereits jetzt in bestimmten Berufszweigen notwendige Fachkräfte. Das liege auch daran, dass vorhandene Bildungsabschlüsse im Handwerk fehlen. Alle Abschlüsse sind für das Handwerk wichtig, Akademiker suchen Arbeitsplätze und im Handwerk sind Stellen unbesetzt. Das sei eine gefährliche Entwicklung. Hier müsse sich die schulpolitische Planung und Entwicklung mehr an den Anforderungen orientieren.

 

„Die Stadt Bedburg hat mit die höchsten Steuer-Hebesteuersätze im Kreis – den Bedburgern muss es gut gehen“, machte Moderator Weltrich mit einem Seitenhieb auf den ebenfalls im Podium sitzenden Bedburger Bürgermeister deutlich. Der konterte, dass sich die Kommune in der Haushaltssicherung befände – und er es aus seiner Sicht nicht verstehen könne, dass örtliche Handwerksbetriebe sich nicht an den Ausschreibungen der Stadt beteiligen würden.

 

Diese Ausschreibungen seien viel zu kompliziert formuliert und wenn eine Verwaltung grundsätzlich nach dem Motto „Preis vor Leistung“ entscheiden würde, wäre das fehlende Interesse daran auch nicht verwunderlich, machte Kreishandwerksmeister Helmut Klein klar. Als Gutachter hätte er tagtäglich mit Klagen zu tun, die Pfusch am Bau bemängeln. „Diese Verfahren werden dann meist teurer als ein ursprünglich etwas höheres Angebot eines Fachbetriebes.“ Das Gleiche gelte auch für die Nähe zum Kunden. Weit entfernte Anbieter, z.B. die aus Thüringen, könnten aufgrund günstigerer Tarifverträge bei gleicher Leistung bis zu zwei Euro/Stunde günstiger als hiesige Unternehmen anbieten. Auch hier müsse das Für und Wider abgewogen werden.

 

Hans Peter Wollseifer, Präsident der Handwerkskammer zu Köln und Präsident des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks, kritisierte das in NRW durch die Landesregierung beschlossene kommunale Ausschreibungsverfahren und forderte eine umgehende Änderung. Es könne nicht sein, dass ein Steinmetz, der einen Grabstein anfertigen soll, erst nachweisen muss, dass dieser Stein nicht irgendwo in der Welt durch Kinderarbeit entstanden sei. So etwas kann ein Handwerker bei einem Auftragsvolumen von vielleicht 5.000 Euro einfach nicht leisten. Solche Ausschreibungstexte, die für alle Fälle mit einer 110%igen Formulierung ausgestattet sind, seien eher hinderlich als der Sache dienlich.

 

Jamaika-Koalition im Rhein-Erft-Kreis wird Kreisumlage senken  

Bedburg wird um weitere 700.000 €* entlastet

Bild: KSTA

Rhein-Erft-Kreis, 02.09.2016.

 

Die Vorsitzenden des Jamaika-Bündnisses im Kreistag, bestehend aus CDU, FDP und Grüne, haben spürbare Entlastungen der Städte des Rhein-Erft-Kreises angekündigt. Für die Haushaltsberatungen im Frühjahr 2017 wollen die Fraktionen den bisher mit 44,06 % geplanten Umlagesatz um mehr als einen Prozentpunkt auf unter 43 % senken. Für 2018 erwarten sie ähnliche Senkungspotentiale. Hier soll der Umlagesatz von schon gesenkten 43,77 % noch einmal herabgestuft werden. Die Senkung werde möglich, nachdem die Kreisverwaltung im gestrigen Finanzausschuss einen deutlichen Überschuss im Jahresergebniss 2014 angekündigt hat.

 

Willi Zylajew, Vorsitzender der CDU-Kreistagsfraktion, sprach von einer konsequenten Finanzpolitik der Kreiskoalition: „Unsere solide Finanzwirtschaft zahlt sich aus. Durch eine Senkung der Kreisumlage erhalten unsere Kommunen weitere Handlungsräume, die sie auch dringend für Schulen, Verkehr und Wirtschaftsförderung benötigen. Wir zeigen, dass wir an Rhein und Erft vernünftig mit den Finanzen umgegangen sind. Das werden wir auch weiterhin tun.“

 

Norbert Pleuß (CDU), Mitglied im Finanzausschuss des Kreises, stellt fest, dass damit die Stadt Bedburg im Jahr 2017 um rund 300.000 Euro und im Jahr 2018 um rund 400.000 Euro entlastet wird. Bereits im Frühjahr dieses Jahres hatte der Kreistag beschlossen, den Jahresfehlbetrag des Jahres 2013 in Höhe von 8,294 Mio. Euro nicht wie möglich an die Kommunen weiterzuberechnen. Auch dies hat zu einer Entlastung in Bedburg von über 400.000 Euro geführt.

 

Bereits Anfang Juli kam aus Berlin die gute Nachricht, dass die Bundeskanzlerin und die Regierungschefs der Länder sich auf einen konkreten Weg zur finanziellen Entlastung der Kommunen in Höhe von 5 Milliarden Euro geeinigt haben. Davon profitiert der Rhein-Erft-Kreis mit 10,4 Mio. Euro und die Stadt Bedburg mit weiteren 349.000 €.

 

*) die Entlastung der Stadt errechnet sich aus den Planzahlen 2017/2018 des Haushaltes 2016 unter der Maßgabe, dass die Kommunen wie erwartet Gelder aus dem Gemeindefinanzierungsgesetz erhalten werden.

Alt-Kaster: Verkehrssituation in der Kurve entschärft

Kaster, 30.08.2016

 

Die Hinweise und die Proteste der Anwohner im Kurvenbereich der K36 an der Einmündung Alt-Kaster wurden von mir aufgenommen und weitergeleitet. Nunmehr haben auch die Arbeiten zur Entschärfung der Verkehrsituation begonnen.

 

In meiner Eigenschaft als für Kreisstraßen zuständiges Kreistagsmitglied habe ich in einem Antrag an das zuständigen Amt für Straßenbau und Verkehr beim Rhein-Erft-Kreis auf die mögliche Gefährdung von Fußgängern und Anwohnern hingewiesen und Maßnahmen zur Korrektur gefordert. Unterstützt wurde ich dabei von CDU Ratsmitglied Andreas Becker und weiteren Kollegen aus der CDU Stadtratsfraktion.

 

In einem aufwändigen Verfahren wurde der rote Markierungsbelag, der ursprünglich die Radfurt besonders hervorheben sollte, entfernt. Dies war notwendig, weil dieser Belag bei Nässe gefährlich glatt und insbesondere bei Dunkelheit praktisch nicht mehr wahrgenommen werden konnte. Plötzliches Bremsen auf diesem Belag führte oftmals zu einer Rutschpartie der Fahrzeuge auf den Bürgersteig oder in die Vorgärten der Anwohner, in der Kurve rutschten Radfahrer mit ihren Rädern gefährlich weg.

 

Ein neuer durchgehend roter Streifen markiert nun den Radbereich, der auf beiden Seiten im Kurvenbereich durch weiße unterbrochenen Linien deutlich markiert ist. Zusätzlich wurden neue Radfurtmarkierungen aufgebracht, die nunmehr schon deutlich vor dem Kurvenbereich beginnen. Alle Markierungen reflektieren jetzt das Fahrlicht der Fahrzeuge und sind somit auch bei Dunkelheit gut zu erkennen.

 

Dort, wo die Straßenbreite es zulässt, wurde eine neue Mittellinie markiert. Die Verwaltung machte bei der Planung der Maßnahmen deutlich, dass eine von den Anwohnern geforderte 30km-Zone in diesem Bereich nicht zulässig ist. Eine solche Beschilderung vermittelt den Eindruck, dass diese Kurve mit 30 Stundenkilometer durchfahren werden kann. Dies ist je nach Verkehrssituation dort aber nicht immer gegeben, insoweit wäre eine entsprechende Beschilderung nicht nur irreführend, sondern auch gefährlich.

 

Um insbesondere die Fahrzeuge mit Fahrtrichtung Kaster auf den sich verengenden gefährlichen Kurvenverlauf aufmerksam zu machen, sollen im Kurvenbereich an den dort aufgestellen Blumenkübeln zusätzlich reflektierende Kurvenschilder angebracht werden.

 

Die neuen Markierungen zeigen deutlich den für die Radfahrer vorgesehenen Bereich. Dies ist aber nicht gleichzusetzen mit einem geschützten und mit einer blauen Radwegmarkierung gekennzeichneten Radweg und darf keinesfalls von einem Radfahrer gegen die Fahrtrichtung befahren werden. Aus gegebenem Anlass werden deshalb auch zu Beginn der Markierungen entsprechende Richtungspfeile angebracht.

„NINA“ informiert kostenlos die Bürger im Rhein-Erft-Kreis

Rhein-Erft-Kreis, 03.08.2016

 

Vor dem Hintergrund des Amoklaufs in München und den Vorgängen in Ansbach und anderen Orten sind auch im Rhein-Erft-Kreis viele Bürgerinnen und Bürger beunruhigt und fordern nach dem Vorbild von München auch in unserer Region eine zeit- und ortsnahe Information.

 

Insbesondere in München nutzten Polizei und andere Organisationen die sozialen Netzwerke und Warn-Apps, um die Bevölkerung in die Geschehnisse einzubinden und zu informieren. Ich habe deshalb eine gemeinsame Anfrage der Kreistagfraktionen CDU, FDP und Grüne formuliert und den Landrat um Auskunft gebeten, wie die Menschen im Rhein-Erft-Kreis bei einer Gefährdungslage informiert werden.

 

Die Verwaltung reagierte sofort und teilte mit, dass die zuständige Kreisrettungsleitstelle seit gestern das Notfall-Informations- und Nachrichtensystem „NINA“ benutzt. Damit kann mittels direkter Übertragung auf Smartphones die Bevölkerung in Katastrophen- und in anderen Schadensfällen zeitnah informiert werden. „NINA“ wird vom Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe herausgegeben.

 

Die dafür notwendige App kann kostenlos für Android-Smartphones im Play-Store und für Apple-Geräte im AppStore heruntergeladen und installiert werden. Die Nutzung der Software ist ebenfalls kostenlos. Neben dem aktuellen Standort können in „NINA“ vom Benutzer auch andere Orte – z.B. der Urlaubsort – hinterlegt werden. Dann warnt „NINA“ auch vor dortigen Gefahren, zumindest dann, wenn dieser Ort in Deutschland liegt und dort ebenfalls „NINA“ benutzt wird. Alternativ kann man auch die kostenlose App „KATWARN“ installieren.

Der Rhein-Erft-Kreis und Bedburg werden finanziell durch den Bund entlastet

Rhein-Erft-Kreis, 20.07.2016

 

Die Bundeskanzlerin und die Regierungschefs/Innen der Länder haben sich auf einen konkreten Weg zur finanziellen Entlastung der Kommunen in Höhe von 5 Milliarden Euro geeinigt. Davon profitiert auch der Rhein-Erft-Kreis.

 

Die Kreisverwaltung erhält ab dem Jahr 2018 rund 10,4 Millionen Euro jährlich, die zehn Kommunen zusammen noch einmal rund 12,2 Millionen Euro. Der Anteil für Bedburg beträgt 349.000 €.

 

Diese Summe ergibt sich aus einer höheren Bundesbeteiligung an den Kosten der Unterkunft in Höhe von insgesamt 1,6 Milliarden Euro und der Erhöhung des Gemeindeanteils an der Umsatzsteuer in Höhe von insgesamt 2,4 Milliarden Euro. Darüber hinaus erhalten die Länder 1 Milliarde Euro vom Bund mit der Maßgabe, dieses Geld verbindlich in den jeweiligen kommunalen Finanzausgleich zu lenken.

 

Es ist erfreulich, dass nun weitgehende Planungssicherheit für die Kommunen besteht. Die Länder sind jetzt in der Pflicht, die zusätzlichen Entlastungen für die Kommunen ungeschmälert und ohne Abzüge im Rahmen des kommunalen Finanzausgleichs weiterzugeben. Nur so kommen die Mittel dort an, wo sie gebraucht werden und schaffen die notwendigen Spielräume für Investitionen.

 

Die erneute finanzielle Entlastung der Kommunen durch den Bund ist ein weiteres Zeichen für die kommunalfreundliche CDU-geführte Bundesregierung sowie ein klares Zeichen, dass die schwarze Null auf Bundesebene keineswegs ein Selbstzweck ist, sondern Spielräume schafft, die Kommunen vor Ort massiv zu unterstützen."

 

Die Zahlen für den Rhein-Erft-Kreis in der Übersicht:

 

 

 

 

Gebietskörperschaft

Entlastungsbeträge aus dem erhöhten Gemeindeanteil an der Umsatzsteuer (bundesweit 2,4 Mrd. Euro)

Entlastungsbeträge aus der erhöhten Bundesbeteiligung an den Kosten der Unterkunft (bundesweit 1,6 Mrd. Euro)

 

 

 

Summe

Rhein-Erft-Kreis, Kreisverwaltung

 

 

10.377.000 Euro

 

10.377.000 Euro

Bedburg

349.000 Euro

 

349.000 Euro

Bergheim

1.519.000 Euro

 

1.519.000 Euro

Brühl

1.178.000 Euro

 

1.178.000 Euro

Elsdorf

383.000 Euro

 

383.000 Euro

Erftstadt

681.000 Euro

 

681.000 Euro

Frechen

1.946.000 Euro

 

1.946.000 Euro

Hürth

2.053.000 Euro

 

2.053.000 Euro

Kerpen

1.661.000 Euro

 

1.661.000 Euro

Pulheim

911.000 Euro

 

911.000 Euro

Wesseling

1.498.000 Euro

 

1.498.000 Euro

Hintergrund:

Für die Kommunen in Nordrhein-Westfalen ergeben sich ab dem Jahr 2018 finanzielle Entlastungen von 1,2 Milliarden Euro jährlich (575 Mio. Euro beim Gemeindeanteil an der Umsatzsteuer, 440 Mio. Euro bei der Bundesbeteiligung an den Kosten der Unterkunft und 217 Mio. Euro beim Landesanteil an der Umsatzsteuer). Zusätzlich hat der Bund für die Jahre 2016-2018 zugesagt, die aus der Anerkennung von Asylbewerbern entstehenden Mehrbelastungen bei den Kosten der Unterkunft zu 100 % zu übernehmen. Dies bedeutet für Nordrhein-Westfalen nach heutigem Planungsstand eine Entlastung für 2016 von 85 Mio. Euro, 2017: 191 Mio. Euro und 2018: 276 Mio. Euro.

KFG Frauen besuchten Glasmalerwerkstatt Oidtmann

Linnich, 11.07.2016

 

Üblicherweise treffen sich 12 Frauen der Katholischen Frauengemeinschaft (KFG) in Königshoven jeden Montag im Pfarrheim, um für einen guten Zweck zu werkeln und zu basteln. In dieser Woche wurde hier eine Ausnahme gemacht. Auf Einladung des Ortsbürgermeisters von Königshoven, Willy Moll, fuhren die Damen der Bastelgruppe nach Linnich zur ältesten Glaserei Deutschlands, der Glasmalereiwerkstatt Oidtmann. Diese besteht dort seit über 150 Jahren in der mittlerweile fünften Generation. Ich durfte als Kreistagsmitglied die Gruppe begleiten.

 

Mit seiner Einladung bedankte sich Willy Moll bei den Damen für ihren unermüdlichen und ehrenamtlichen Einsatz zum Wohle der Menschen in Königshoven. Sie stricken, häkeln und binden Blumen und Girlanden, verschönern mit ihrer Arbeit an Kinderkommunion das Kirchenportal und am Palmsonntag die sieben Bildstöcke. Beim Pfarrfest und anderen Gelegenheiten verkaufen sie selbst gemachte Marmelade, Karten und andere handwerkliche Kunstwerke, den Erlös spenden sie für diverse wohltätige Zwecke in der Stadt und die Afrika Hilfe in Benin.

 

Besondere handwerkliche Fähigkeiten und eine hohe Fachkompetenz sind bei der Firma Oidtmann gefragt, wenn traditionelle oder modere Glasmalerei und Glasgestaltung gefragt sind, machte Inhaber Heinrich Oidtmann bei einer persönlichen Führung durch sein Unternehmen deutlich. Zu Bedburg und insbesondere zu Königshoven bestehe eine langjährige Verbindung. Das Unternehmen habe, so Willy Moll, 1950 die Kirchenfenster in der alten Kirche St. Peter in Königshoven nach den Entwürfen der international bekannten Künstlerin Maria Katzgrau hergestellt und war auch bei der Umsiedlung des Ortes damit betraut, die wertvollen Fenster in die neue Pfarrkirche zu übernehmen. Eine große Rosette und vier Kirchenfenster zieren heute den Kirchenbau und zeigen diese Glaskunst in der ganzen Vielfalt.

Biogasanlage in Bergheim-Paffendorf offiziell eingeweiht

Bergheim, 28.06.2016

 

Biogas aus Paffendorf kann jetzt rund 3.300 Haushalte im Rheinischen Revier mit Wärme oder CO2 -neutralem Strom versorgen.

 

Am Dienstag haben Hans Bünting, Vorstand Erneuerbare Energien bei RWE International SE, zusammen mit dem NRW-Umweltminister und Bergheims Bürgermeisterin Maria Pfordt den Startschuss für den Betrieb der modernen Biogasanlage in Bergheim-Paffendorf gegeben.

 

In der Begrüßungsrede hob Bünting den Willen von RWE hervor, bei der Energiegewinnung im Rheinischen Revier neue Wege gehen zu wollen. Energie aus der Region und für die Region sei das Credo. Deshalb gäbe es gleich zwei Anlässe zu feiern: Den offiziellen Startschuss für den Betrieb der hoch modernen Biogasanlage durch Nutzung von Biomasse und die Eröffnung als Teststandort für innovative Photovoltaik-Folie und neue Energiepflanzen, die auf rekultivierten Flächen wachsen.

 

Maria Pfordt, Bürgermeisterin der Kreisstadt Bergheim, betonte in Ihrer Rede die Entwicklung des interkommunalen Kompetenzareals INKA. Die innovative Biogasanlage werde sicherlich eine Initialzündung für die Ansiedlung zukunftsweisender innovativer Projekte im :terra nova / INKA-Gelände sein. Hier zeige sich beispielhaft, dass Kooperationen und Partnerschaften unerlässlich sind, um den Strukturwandel in unserer Region voranzubringen."

 

Das 13-Millionen-Euro-Projekt hat eine Feuerungswärmeleistung von 7,4 Megawatt. Als „Treibstoff" wird ein breit gefächerter Mix aus Rohstoffen aus der regionalen Landwirtschaft verwandt. Das erzeugte Rohbiogas wird in der Anlage auf Erdgasqualität aufbereitet und als Biomethan in das Erdgasnetz der Thyssengas eingespeist. Es steht somit für Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen in der Region zur Verfügung.

 

Ich nutzte meinen Besuch für zahlreiche informelle Gespräche mit RWE und den Betreibern der Anlage. Insbesondere interessierte mich die Frage, ob und inwieweit die eingesetzte Biomasse, soweit sie auch für die Lebensmittelproduktion von Bedeutung ist, möglicherweise hierdurch zu einer Verknappung führen könnte. Dies ist offensichtlich nicht der Fall.

Schützenfest Peter und Paul in Königshoven mit Sonne und Regen

Photo: Prehl

Bedburg-Königshoven, 26.06.2016

 

520 Jahre St. Sebastianus-Schützenbruderschaft Königshoven 1496 e.V.

 

Unter der Schirmherrschaft von Matthias Hartung, Vorstandsvorsitzender der RWE Generation SE und RWE Power AG, fand in diesem Jahr das Schützenfest „Peter und Paul 2016“ der St. Sebastianus-Schützenbruderschaft Königshoven 1496 e.V. statt.


Nach dem sonntäglichen Umzug durch den Ort, der erfreulicherweise bei Sonnenschein erfolgen konnte, gab es dann bei der nachfolgenden Parade einen heftigen Regenguss. Hartung nahm es gelassen. Mit Blick auf das Wetter wisse er jetzt, was es heiße, Schirmherr zu sein. Zuvor hatte Bürgermeister Solbach dies auch schon thematisiert. Es sei für jeden Veranstalter eine Herausforderung, ihn zum Schirmherrn zu machen. Er hätte dieses Amt bisher 3 x übernommen und jedes Mal hätte es heftige Regenschauer und Wetterkapriolen gegeben…


Ungeachtet dessen war es mir auch in diesem Jahr wieder eine große Freude, die Königshovener Schützen bei ihrem Schützenfest zu begleiten und zu unterstützen. Herzlichen Dank an den Vorstand und die vielen ehrenamtlichen Helfer, die es auch in diesem Jahr wieder ermöglicht haben, dieses Schützenfest - das größte im Rhein-Erft-Kreis, durchzuführen.

Brexit - von Konrad Adenauer lernen

Im Rosengarten des Konrad-Adenauer-Hauses stehen diese beiden Statuen von Charles de Gaulle und Konrad Adenauer

Rhöndorf, 21.06.2016

 

Besuch im Konrad-Adenauer-Haus

 

Am längsten Tag des Jahres – am Mittsommertag – habe ich gemeinsam mit mehreren Kolleginnen und Kollegen aus dem Kreistag den „Langen Tag der Region Köln/Bonn" besucht. In diesem Jahr waren wir Gast im Rhein-Sieg-Kreis und tagten in Bad Honnef.

 

Im Rahmen einer Exkursion besuchten wir auch das Konrad-Adenauer-Haus in Rhöndorf. Dort lebte der erste Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland Konrad Adenauer. Er hat nicht nur maßgeblich die Geschicke von Deutschland, sondern gemeinsam mit Charles de Gaulle, dem damaligen französischen Staatspräsidenten, Europa geformt und die damaligen Grenzen zwischen den beiden Staaten Deutschland und Frankreich überwunden.

 

Wohl kaum ein Teilnehmer der Veranstaltung hat damit gerechnet, dass 2 Tage später die Briten mehrheitlich in einem Referendum den Ausstieg aus der EU fordern werden. Am frühen Freitagmorgen, als das Ergebnis feststand, kam mir ein Ausspruch von Konrad Adenauer in den Sinn. "Unmittelbar nach dem Aufwachen ist man am klügsten." Spätestens dann, wenn man die Reaktionen auf das Ergebnis betrachtet, scheint es in der Tat so zu sein.

 

"What have we done – was haben wir getan?" Ein Jugendlicher hält dieses Plakat am Trafalgar Square in London hoch. Diese Frage stellen sich viele. Rund 65 % der jungen Wahlberechtigten bis 30 Jahre haben für den Verbleib in der EU gestimmt, 60 % der Unternehmer sind mit Blick auf den Handel und die Sicherung der Arbeitsplätze für Europa, ebenso die Schotten und die Iren. Wen verwundert es, dass der Großraum London, das europäische Finanzzentrum, sich für den Verbleib in der EU entscheidet. Dennoch hat sich die Mehrheit der Briten mit 52% gegen den Verbleib in der EU entschieden. Erstaunlich, dass die Landstriche in Großbritanien, die am Meisten von der EU profitiert haben, dennoch für den Brexit und somit für den Ausstieg aus der EU gestimmt haben.

 

Auch hier hilft ein Satz von Konrad Adenauer weiter. „Bei allem was man sagt, kommt es oftmals gar nicht darauf an, wie die Dinge sind, sondern darauf, was Böswillige daraus machen." Dieser Satz, vor mehr als 60 Jahren so gesagt, trifft exakt die Situation. Populistische Aussagen und kleinstaatliches Denken, oftmals verbunden mit Halbwahrheiten, haben die Saat gesät, die nun aufgegangen ist. Das ist nicht nur in Großbritannien so. Auch bei uns werden Ängste geschürt und Fremdenfeindlichkeit propagiert. Die Folgen müssen jetzt alle ausbaden, auch im Rhein-Erft-Kreis sind die Folgen der britischen Entscheidung schon erkennbar.

 

"Unser Ziel ist es, dass Europa einmal ein großes gemeinsames Haus für die Europäer wird, ein Haus der Freiheit.“ Ich ergänze diesen Adenauer-Satz noch um die Worte „und des Friedens“. Adenauer hat den Zusammenschluss der Länder in der EU nicht mehr erlebt. Jetzt sind wir aufgerufen, den Zerfall dieser Einheit zu verhindern.

Ne Kölsche Frühschoppen in Bedburg-Kirchherten

Bedburg-Kirchherten, 19.06.2016


Einen Sonntagsmorgen-Frühschoppen der besonderen Art konnten zahlreiche Gäste aus nah und fern im Hotel-Restaurant „Deutsches Haus“ in Kirchherten erleben. Live Musik bei einem Brunch, das gibt es öfters. Aber kölsche Tön und kölsche Leeder op klassisch, das ist wirklich etwas Besonderes und war eine ganz neue Idee.


Norbert Conrads, geboren in Bedburg-Königshoven, hatte gemeinsam mit Restaurantchef Peter Jansen zu diesem Event eingeladen. Wer nur einen Sänger-Vortrag erwartet hatte, wurde enttäuscht, denn mitsingen war ausdrücklich erwünscht und erlaubt. Wer textsicher war, sang mit – und das waren die meisten.


Drink doch eine met, dafür sorgte nicht nur der Sänger, sondern auch das Restaurant-Team. In der Pause gab es, wie konnte es anders sein, kölsche Tappas: Himmel un Ääd, Halver Hahn, Ehrengarde und so einiges mehr.


Das Konzept ging auf, mehrere Zugaben waren selbstverständlich. Damit hat Bedburg nicht nur musikalisch ein weiteres Highlight Made in Bedburg zu bieten. Wer diesen Frühschoppen verpasst hat, kann sich zu einer der kommenden Veranstaltungen anmelden. In Zukunft soll vier Mal im Jahr ein solches Event stattfinden.

Wie sicher ist die Erft?

Bedburg, 04.06.2016

 

Kein Grund für eine große Sorge vorhanden

 

Viele Bürgerinnen und Bürger im Rhein-Erft-Kreis sind verunsichert. Die Wetterkapriolen mit starken Gewittern und Starkregen sorgen bundesweit für überschwemmte Straßen, volllaufende Keller und Häuser. Kaum eine Nachrichtensendung vergeht ohne eine solche Meldung. Ansonsten eher kleine Flüsse schwellen plötzlich zu einem ansehnlichen und reißenden Fluss an und lösen damit Katastrophenalarm aus.

 

Wie sicher ist die Erft, die von der Eifel kommt und von Erftstadt über Kerpen und Bergheim bis nach Bedburg durch den Rhein-Erft-Kreis fließt? Die braune Wasserfarbe signalisiert, dass viel Erdreich den Fluss herunter geht. Besteht auch hier bei uns die Gefahr von Überschwemmungen und Katastrophen? Diese Frage bewegt die Menschen im Rhein-Erft-Kreis ebenso wie in vielen anderen Regionen.

 

Ein Blick in die Pegelgrafiken des Erftverbandes zeigt, dass die Messhöhen der Erft in den Bereichen der Mittleren Erft und der unteren Erft momentan sehr unterschiedlich sind. Erkennbar war am 02. Juni ein Höchststand erreicht. Allein daraus lässt sich aber noch keine Gefährdung ableiten. Hier helfen die Hochwassergefahren- und Risikokarten weiter, die es praktisch für alle Streckenabschnitte der Erft gibt. Diese sind im Internet unter dem Link http://www.flussgebiete.nrw.de/index.php/HWRMRL/Gebietsansicht/TEZG_Erft  abrufbar.

 

Hochwasser sind Naturphänomene, die nach allgemeiner Einschätzung der Experten zukünftig eher zu- als abnehmen werden. Deshalb müssen bereits heute Maßnahmen eingeleitet werden, die zukünftig Hochwasser soweit wie möglich beherrschbar machen sollen. Einer dieser Maßnahmen ist das Perspektivkonzept „Erftumgestaltung 2045“. Ziel ist hier eine naturnahe Umgestaltung der Erft.

 

Am 23. Mai haben die Arbeiten an der naturnahen Umgestaltung der Erft bei Bedburg begonnen. Der Erftverband legt dort eine „Sekundäraue“ an; dafür wird das Gelände am rechten Ufer der Erft zwischen der Feuerwache und dem Realmarkt auf einer Länge von zirka 500 Metern und auf einer Breite von rund 25 Metern abgesenkt und dafür das Erdreich rund drei Meter tief abgetragen. Bei Hochwasser dient das so gewonnene Volumen als naturnaher Rückhalteraum, der bereits bei kleineren Hochwasserereignissen überflutet wird. Darüber hinaus ist vorgesehen, das Gewässerbett in diesem Abschnitt zu verbreitern und wechselfeuchte Stillwasserzonen anzulegen. Die Maßnahme geschieht auch mit Blick auf das Ende des Braunkohlentagebaus, denn spätestens dann wird es keine Einleitung von Sümpfungswasser in die Erft mehr geben, der Fluss dadurch merklich kleiner werden.

 

Die großtechnische Gewinnung der Braunkohle im Tagebau erfordert ein weiträumiges Abpumpen des Grundwassers. Zum Ableiten dieses Wassers, aber auch zum weiteren Hochwasserschutz, wurde die Erft in den vergangenen Jahrzehnen immer weiter ausgebaut. Mehrfach musste ihr Lauf dem Tagebau weichen und der Erftlauf begradigt werden. Die rückläufige Einleitung von Sümpfungswasser erfordert in den kommenden Jahrzehnten eine Anpassung des Erftbetts an den künftig geringeren Abfluss. Diese neuerliche Umgestaltung wird die Erft zu einem Gewässer entwickeln, das seinem ursprünglich natürlichen Zustand wieder näher kommt. Mit diesen Maßnahmen wird gleichzeitig auch eine Gefährdung der Menschen durch Erft-Hochwasser weitgehend vermieden.

 

Dass auch heute schon der Hochwasserschutz an der Erft funktioniert, zeigen die Maßnahmen in Kerpen-Mödrath und Glesch. Hier wurden die Tore des Abschlagwehrs geöffnet und der Trog, in dem der Radweg Terra Nova verläuft, mit Erftwasser gefüllt. Dadurch konnte der Wasserstand der Erft um rund 25 cm gesenkt werden und die Gefahr im weiteren Verlauf gebannt werden.

Notfall-Bedarfsplan beschlossen

Die Notfall-Versorgung in Bedburg wird verbessert


Bedburg - 02.06.2016

 

Der Kreistag hat in seiner Sitzung am 02. Juni 2016 die Anpassung des Notfallbedarfsplanes für den Rhein-Erft-Kreis beschlossen. Nach dem Gesetz über den Rettungsdienst ist der Rhein-Erft-Kreis als Träger des Rettungsdienstes verpflichtet, Bedarfspläne für den Rettungsdienst aufzustellen und spätestens alle fünf Jahre anzupassen. Dies ist nun nach vielen Monaten Vorbereitung, Analysen und Auswertungen von Fallzahlen durch den Rhein-Erft-Kreis erfolgt.


Rund 230 Seiten umfasst der neue Bedarfsplan, mit seinen 39 Anlagen ist das Gesamtwerk insgesamt 318 Seiten stark. Ob Katastrophen durch Naturgewalten, Feuer, Unfälle oder die allgemeine Notarztversorgung der Menschen im Rhein-Erft-Kreis, der Plan zeigt auf, wer im Notfall zuständig ist und wie die Versorgung der Menschen innerhalb der gesetzlich vorgeschriebenen Zeitfristen sichergestellt ist. Letzteres war in meinem Wahlkreisgebiet im nördlichen Rhein-Erft-Kreis mit den Ortschaften Pütz, Kirch-/Grottenherten und Kirch-/Kleintroisdorf aufgrund offensichtlicher planerischer Nichtabdeckung nicht sichergestellt.


Das wird sich nun ändern, die Standortplanung wurde verbessert: In Bedburg-Pütz wird ein neuer RTW-Rettungswagen stationiert, der nunmehr auch in den nördlichen Bedburger Ortschaften sowie im Norden von Elsdorf eine Versorgung innerhalb der gesetzlichen Frist von 8 Minuten sicherstellt.
Neben diesen absolut dringlichen Maßnahmen ist für mich die Notarztversorgung in der Region und die Standortsicherung des Bedburger Krankenhauses als Akutkrankenhaus eine unabdingbare Voraussetzung zur Versorgungssicherheit der Menschen in Bedburg und Umgebung. Dies ist im neuen Notfall-Bedarfsplan nun ebenfalls verankert.


Der RTW Rettungswagen mit Standort Bedburger Krankenhaus wird zukünftig an 7 Tagen / 24 Stunden (bisher 16 Stunden) zur Verfügung stehen, das NEF Notarztfahrzeug an 7 Tagen / 24 Stunden. Zusätzlich ist am neuen RTW Standort in Pütz ein 24-Stunden-Einsatzdienst vorgesehen. Die Träger-Rettungswache in Bergheim wird wie bisher mit 3 Fahrzeugen rund um die Uhr im Falle eines Falles zur Verfügung stehen.


Von allen organisatorischen Maßnahmen merken die Bürger nichts. Sie rufen einfach wie bisher die Notrufnummer 112 an. Von der zentralen Einsatzleitstelle des Rhein-Erft-Kreises in Kerpen aus erfolgt dann mit neuer digitaler Technik die Koordination und Einsatzsteuerung zu den örtlichen Rettungsstationen und Rettungsfahrzeugen.

Polizeipräsenz muss erhöht werden

Bedburg - 30.05.2016
 

Die Zahl der Einbrüche in Bedburg steigt an, auf dem Kreisel am Monte Mare Schwimmbad wird der dort aufgestellte Buddha schwer beschädigt, das Naturschutzgebiet am Kasterer See wird zur Müllhalde und Graffitis werden ohne Rücksicht auf das Eigentumsrecht auf Häuser und Wände gesprüht. Zerschlagene Glas-Flaschen auf dem Teerweg zwischen Kaster und Bedburg sorgen auf dem Schul- und Radweg für platte Reifen und verletzen die Pfoten der Tiere, die dort ausgeführt werden. Und das alles ist passiert an nur einem Wochenende.

 

Als Kreistagsmitglied setze ich mich dafür ein, dass die Polizeipräsenz in Bedburg erhöht wird. Gemeinsam mit dem Ordnungsamt der Stadt muss diesem Vandalismus Einhalt geboten werden. Auch die Bürger sind aufgerufen, wachsam zu sein und solche Vorgänge sofort zu melden.

 

Mit Böse-Jungen-Streiche hat dies alles nichts mehr zu tun.

Leistungsmesse: Politik muss Rahmenbedingungen schaffen

Bedburg - 29.05.2016

 

Im Bedburger Industriepark Mühlenerft fand am 28. und 29.05.2016 die Leistungsmesse Bedburg statt. Ziel der Messe war, einem breiten Publikum das Leistungsspektrum Bedburger Händler, Handwerker und Dienstleister vorzustellen.

 

Global informieren, aber lokal einkaufen. Mit diesen Worten umriss der Bürgermeister bei der offiziellen Eröffnung die Idealvorstellung der Aussteller und der Stadt. Leider sieht die Realität in der Stadt etwas anders aus. Unternehmer finden in Bedburg keine Möglichkeiten der Expansion und die Unternehmen lassen sich in ihren unternehmerischen Entscheidungen nicht bevormunden.

 

Die Politik muss die Rahmenbedingungen schaffen, so die Forderung zahlreicher Aussteller bei der Leistungsmesse. Dies trifft insbesondere auf die global und international tätigen Unternehmen zu. Kein leichtes Unterfangen für die regionale Politik vor Ort, die immer wieder an der restriktiven Politikvorgabe der SPD-Grünen NRW Landesregierung scheitert und sich in der Mehrheitsfraktion aus SPD, FWG und Grünen im Rat der Stadt an den eigenen nicht unternehmerfreundlichen Entscheidungen messen lassen muss.

 

Mit einer Leistungsmesse auf die eigenen Stärken und Möglichkeiten in der Stadt hinzuweisen ist ein Schritt in die richtige Richtung. Dies darf aber nicht als Alibi für fehlendes wirtschaftliches Engagement in der Stadt mißbraucht werden. Ebenso ist der stete Hinweis auf das interkommunale Gewerbegebiet :terra nova nicht der Sache dienlich.  

Regionalrat sendet ein starkes Signal an das Bundesverkehrs-ministerium und die NRW Landesregierung

 

Rainer Deppe MdL, Vorsitzender des Regionalrates Köln, betonte in einer Pressemitteilung, dass insbesondere das Rheinland als wirtschaftsstärkste Region Nordrhein-Westfalens auf intakte Verkehrswege angewiesen sei. Er sei froh, dass der Regionalrat mit seiner Stellungnahme zum Bundesverkehrswegeplan heute geschlossen ein starkes Signal in Richtung Bundesverkehrsministerium gesendet hat.

 

Wenn auch der Entwurf von Bundesverkehrsminister Dobrindt das Rheinland insgesamt gut berücksichtigt hat, legt der Regionalrat besonderen Wert darauf, dass vorrangig die Ertüchtigung und der Ausbau des Bahnknoten Kölns, die Vertiefung des Rheins bis zur Landesgrenze bei Bonn und der Ausbau eines dritten Gleises zwischen Düren und Aachen in Anbetracht der Bedeutung der ZARA-Häfen hinsichtlich des vermehrten Güteraufkommens notwendig sei.

 

Der Ausbau der Bahnverbindung Köln - Düren hat dann auch Auswirkungen auf den notwendigen S-Bahn-Anschluss der Städte Bergheim und Bedburg. 

 

Stefan Götz, Fraktionsvorsitzender der CDU im Regionalrat Köln ergänzt: „Der Bund hat eine gute Grundlage für wichtige Infrastrukturprojekte geliefert. Jetzt liegt es bei der Landesregierung, die entsprechenden im Entwurf berücksichtigten Projekte mit konkreten Planungen zu hinterlegen, damit auch gebaut und das zur Verfügung gestellte Geld genutzt werden kann."

Herzlichen Glückwunsch Willy Harren zum 80. Geburtstag

Den Jubilar Willy Harren in die Mitte genommen haben seine politischen Freunde

Bedburg, 02.04.2016

 

Willy Harren, Bürgermeister a.D. der Stadt Bedburg und mein Vorgänger im Amt als Kreistagsgeordneter im nördlichen Wahlkreis Bedburg, feierte im Kreise seiner Familie und Freunde seinen 80. Geburtstag. Dazu hatte er ins Hotel-Restaurant Deutsches Haus in Bedburg-Kirchherten eingeladen.

 

Zu diesem Ehrentag habe ich ihm meine und die herzlichsten Glückwünsche der Kreistagsfraktions-Kollegen übermittelt. Die engsten politischen Freunde aus Stadt und Kreis waren seiner Einladung gefolgt und haben ihm persönlich gratuliert. Der Bundestagsabgeordnete Dr. Georg Kippels MdB machte in seiner Laudatio deutlich, dass Willy Harren während seiner Tätigkeit in den vergangenen Jahren und in den verschiedenen politischen Ämtern immer das richtige Gespür entwickelt und immer den richtigen Ton gefunden hätte. Dafür gebühre ihm besonderer Dank.

 

Als bleibende Erinnerung an diesen Ehrentag wurde vor dem Hotel ein gemeinsames Gruppenfoto mit seinen Weggefährten aufgenommen. Mit dabei der CDU Kreisparteivorsitzende Gregor Golland MdL, der Chef der CDU Kreistagsfraktion Willi Zylajew, Bürgermeister a.D. und Vorgänger von Willy Harren im Amt Willy Kaiser, CDU Stadtratsmitglied Andreas Becker aus Bedburg-Kaster, Manfred Speuer, CDU Stadtratsmitglied aus Bedburg-Königshoven, der Jubilar Willy Harren, CDU Stadtratsmitglied Achim Niepel aus Bedburg-Kaster, Willy Moll, Ortsbürgermeister aus Königshoven und Norbert Pleuß, Mitglied des Kreistages, (von rechts)

Frohe Ostern 2016

Rhein-Erft-Kreis - Ostern 2016

 

In diesem Jahr fällt ein dunkler Schatten auf die österliche Zeit. Aber das Licht und die Hoffnung dieses christlichen Festes mit dem Ursprung im Nahen Osten sind nicht durch einen mit dem islamischen Glauben begründeten Terror auszulöschen.


Die Terroristen und ihre sinnlosen Taten haben nicht die Kraft, die Werte der Menschen zu zerstören. Vielmehr werden die Menschen, die getötet und verletzt wurden, uns allen die Kraft geben, ein Leben in Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit und gegenseitiger Achtung zu leben.


In diesem Sinne wünsche ich Ihnen ein friedvolles und frohes Osterfest.

Die CDU im Rhein-Erft-Kreis wählte die Landtagswahlkandidaten 2017

Gregor Golland, Romina Plonsker und Frank Rock treten als CDU Kandidaten bei der Landtagswahl 2017 an

Brühl - 12.03.2016

 

Herzlichen Glückwunsch an Romina Plonsker, Frank Rock und Gregor Golland zur Nominierung als Landtagskandidaten der CDU im Rhein-Erft-Kreis für die Landtagswahl 2017. Mit dieser Wahl sendet die CDU ein klares Signal an die Menschen im Rhein-Erft-Kreis aus. Sie hat die Zeichen der Zeit verstanden und schickt junge und moderne Kandidaten ins Rennen um einen Direktmandat für die Landtagswahl am Muttertag in 2017.

 

Über 700 CDU-Mitglieder waren ins Tanzsportzentrum nach Brühl gekommen, um die Kandidaten zu wählen. „Keine andere Partei kann in diesen Tagen so viele Mitglieder auf einer Versammlung begrüßen. Das ist ein starkes Signal. Dafür danke ich Ihnen", begrüßte Parteichef Golland die Mitglieder.

 

Um die Nominierung der CDU Rhein-Erft im nördlichen Wahlkreis 5 mit den Städten Bedburg, Elsdorf, Bergheim und Pulheim bewarben sich mit Christian Eckl aus Bedburg und Romina Plonsker aus Pulheim zwei Kandidaten. Das Ergebnis war eindeutig: Romina Plonsker bekam 566 Stimmen, den Gegenkandidaten wählten 108 Mitglieder.

 

Mit Stefan Dittrich aus Kerpen, Carla Neisse-Hommelsheim aus Erftstadt, Thomas Okos aus Frechen und Frank Rock aus Hürth gingen im mittleren Wahlkreis 6 vier Kandidaten mit den Städten Frechen, Hürth und Kerpen (ohne die Stadtteile Balkhausen, Brüggen und Türnich) ins Rennen. Wie erwartet kam es hier zu einer Stichwahl. Stefan Dittrich schied mit 30 Stimmen und Thomas Okos überraschend mit 162 Stimmen im ersten Wahlgang knapp gegen Carla Neisse-Hommelsheim mit 168 Stimmen aus. Frank Rock erhielt hier bereits mit 283 Stimmen eine klare Mehrheit. In der Stichwahl konnte Frank Rock dann 352 Stimmen auf sich vereinen, Carla Neisse-Hommelsheim erhielt 226 Stimmen.

 

Im südlichen Wahlkreis, dem Landtagswahlkreis 7 mit den Städten Brühl, Erftstadt, den Kerpener Stadtteilen Balkhausen, Brüggen und Türnich sowie Wesseling, stand nur der Parteivorsitzende Gregor Golland zur Wahl. Mit einem überzeugenden Votum von 497 von 569 gültigen Stimmen (= 87,3 Prozent) schicken die CDU-Mitglieder Gregor Golland erneut und nunmehr zum dritten Mal in den Landtagswahlkampf.

 

Zuvor hatten sich die Kandidatinnen und Kandidaten vorgestellt und ihr Ziele für ihre zukünftige Arbeit als Landtagsabgeordnete umrissen. Bereits am Applaus gemessen konnten hier nur die jungen zukunftsorientierten und ambitionierten Bewerberinnen und Bewerber punkten. Erfolgreich die Zukunft gestalten und Lösungen anbieten. Das ist das, was die Menschen im Land von der Politik erwarten. Dafür hat die CDU jetzt die Weichen gestellt.

Windpark Königshovener Höhe eingeweiht

Bedburg, 24.02.2016

 

Auf der seit Jahren rekultivierten Fläche des Braunkohletagebaus Garzweiler ist in einer Bauzeit von rund 24 Monaten der Windpark Königshovener Höhe entstanden. Bei diesem Gemeinschaftsprojekt der Stadt Bedburg und der RWE produzieren 21 Windkraft-Anlagen grünen Strom, ausreichend für rund 58.000 Haushalte.


Der Windpark wurde heute offiziell im Rahmen einer Feierstunde auf Schloss Bedburg eingeweiht. NRW Umweltminister Remmel, der für die NRW Ministerpräsidentin die Laudatio hielt, betonte die besondere Bedeutung dieses Windparks für das Land und für die Stadt Bedburg. Zuvor hatte Bedburgs Bürgermeister Solbach seinen Vorgänger Gunnar Koerdt gewürdigt, der mit Blick auf die Zukunft der Stadt dieses Projekt initiiert hatte. Von dieser Weitsicht würden heute und in Zukunft die Bürger der Stadt Bedburg nachhaltig profitieren.


Dieses Projekt konnte sich in der KlimaExpo.NRW qualifizieren und wurde bei der Feierstunde als 108. Schritt in der Landesinitiative „1000 Schritte in die Zukunft“ aufgenommen. Wolfgang Jung, Geschäftsführer der KlimaExpo.NRW, überreichte dazu die Urkunden.

Weltmeisterin Katharina Molitor aus Bedburg wurde geehrt

Bedburg, 18.02.2016

 

Mit 67,69 Meter warf Katharina Molitor aus Bedburg den Speer im August des letzten Jahres bei den Leichtathletik-Weltmeister-schaften in Peking am weitesten. Jetzt wurde sie dafür von ihrer Heimatstadt im Rahmen einer Feierstunde auf Schloss Bedburg geehrt.

 

Seit ihrer Kindheit ist mir Katharina Molitor bestens bekannt. Immer war sie das Sport-As in der Schule, schwamm aktiv mit meiner Tochter bei der DLRG in Bedburg mit und fand mit Franz Inden vom TV Bedburg ihren ersten Trainer im Bereich der Leichtathletik. Ihn traf sie jetzt im Rahmen der Feierstunde wieder und präsentierte ihm stolz ihre Goldmedaille.

 

Heute wird sie vom Bundestrainer Helge Zöllkau beim TSV Bayer 04 Leverkusen trainiert. Mit ihm sprach ich im Rahmen der Feierstunde darüber, wie man den Breitensport und hier insbesondere den Bereich der Leichtathletik fördern kann. Er bedauerte, dass es bei dieser Sportart kein aktives Scouting mehr gäbe, um Talente zu sichten und so den Nachwuchs zu fördern. Ebenso müsse das Interesse der Medien stärker auf die Sportarten jenseits des Fußballs gerichtet werden.

 

Für Katharina stehen jetzt weitere große Ziele an. Für die Olympischen Spiele in Rio muss sie sich gegen drei weitere Speerwerferinnen in der Qualifikation bei den Deutschen Meisterschaften im Juni durchsetzen. Rio wäre dann für Katharina Molitor die Teilnahme an den dritten olympischen Spielen nach Peking und London.

erfolgreiche Politik: Verkehrssituation im Kurvenbereich K36 - Alt-Kaster wird entschärft

Die schlechte Markierung im Kurvenbereich wird verbessert

Bergheim/Bedburg - 11.02.2016

 

Der Verkehrsausschuss des Kreises hat sich in der Sitzung am 11.02.2016 mit der von mir formulierten Anfrage zur Verkehrssituation im Kurvenbereich der K36 in Höhe Alt-Kaster befasst. Meiner Anfrage vorausgegangen waren von der Bedburger CDU unterstützte Bürgerproteste sowie eine Berichterstattung im WDR Regionalfernsehen.

 

Neben einer Behebung offensichtlicher Mängel forderten die Bürger im Kurvenbereich eine 30-km-Geschwindigkeitsbegrenzung. Dieser Forderung ist die Verwaltung des Kreises nicht gefolgt. Als Begründung wurde in Anlehnung an die Straßenverkehrsordnung ausgeführt, dass die 30-km-Beschildung dem Autofahrer eine gefahrlose Durchfahrung der Kurve mit dieser Geschwindigkeit suggerieren würde. Dies wäre aber möglicherweise bei dieser Geschwindigkeit verkehrsbedingt auch noch überhöht.

 

Dennoch ist die Verwaltung und der Verkehrsausschuss meinen Ausführungen in Bezug auf eine notwendige verbesserte Kennzeichnung und Entschärfung im gesamten Kurvenbereich gefolgt:

 

  • So wird ein Hinweisschild, das eine falsche Kurvensituation aufzeigt, ausgetauscht.
  • Die Radwegmarkierung soll bereits am Parkplatz Epprath beginnen und erst hinter der Straßenabzweigung zum Friedhof am dortigen Verkehrsüberweg enden.
  • Beiderseitig sollen die Radwegebereiche mit einer blauen STVO-konformen Radwegmarkierung versehen und diese bereits vor Einfahrt in die Kurve aufgebracht werden, damit die Autofahrer frühzeitig auf die besondere Gefährdung aufmerksam gemacht werden.
  • Die Begrenzungslinien werden mit Reflektionsanteilen versehen, um auch bei Dunkelheit die Verkehrssituation erkennbar zu machen

 

Da das Aufbringen der Straßenmarkierung technisch bedingt nicht bei niedrigen Außentemperaturen erfolgen kann, werden die Markierungsarbeiten erst im Frühjahr/Sommer dieses Jahres erfolgen.

 

Der Ausschuss war in seiner Sitzung der einhelligen Meinung, dass durch diese Maßnahmen eine wesentliche Verbesserung der Verkehrssituation erreicht werden kann. An dieser Stelle möchte ich meinem Kreistagkollegen Hans Schnäpp meinen ausdrücklichen Dank aussprechen, der im Ausschuss vehement meine und die Interessen der Bedburger Bürger vertreten hat und die Ausführungen der Verwaltung nochmals verbessern konnte.

Karneval 2016 mit der Bedburger Narrenzunft von 1886 e.V. - Bebber Alaaf

Die Marketenderinnen der BNZ verbreiten beste Laune

Bedburg, 30.01.2016

 

Ein fester Termin im Kalender eines jeden Jahres: Die BNZ Prunksitzung der Bedburger Narrenzunft von 1886 e.V. Ausverkauftes Haus sprich Zelt, beste Stimmung, hervorragende Künstler und natürlich die bestens aufgelegte Truppe meiner BNZ. Mit dabei natürlich wieder das Damencorps mit den Marketenderinnen und dem Tanzpaar Franziska Müller und Michael Bronzkalik, die das Publikum begeisterten.

 

130 Jahre BNZ. Das ist und war schon mal ein guter Grund zum Feiern. Zum närrischen 131-jährigen Bestehen kommt dann das nächste Bedburger Dreigestirn wieder aus den Reihen der BNZ.

 

Mit der obligatorischen Karnevalseröffnung am 11.11.2016 geht es dann wieder los. Erster Hohepunkt wird dann die Prinzenproklamation am 07.01.2017 sein, am 18.02.2017 steht dann wieder die nächste Prunksitzung auf dem Terminplan. Bedburg darf sich dann wiedr über ein ganz besonderes karnevalistisches Fest freuen.

Neujahrsempfang der CDU Bedburg mit guter Resonanz

Bedburg, 06.01.2016


Über 160 Gäste kamen in diesem Jahr in den Arkadenhof des Bedburger Schlosses zum Neujahrsempfang der CDU Bedburg. Christian Eckl, Vorsitzender des CDU Stadtverbandes, freute sich über die gute Resonanz und dass sich der Neujahrsempfang der CDU zu einer schönen Tradition entwickelt. Auch in diesem Jahr sah der Bürgermeister (SPD) der Stadt keinen Grund, seinerseits einen Neujahrsempfang durchzuführen.


Als Gastredner konnte Eckl den stellvertretenden Hauptgeschäftsführer der IHK Köln, Dr. Ulrich Soénius, begrüßen. Dr. Soénius referierte über die Wirtschaftsentwicklung in der Region und bedauerte die Entscheidung des Mehrheitsbündnisses aus SPD, FWG, Grünen und FDP im Stadtrat, die letzte große verfügbare Gewerbe- und Industriefläche im Industriepark Mühlenerft unter Landschaftsschutz zu stellen. Damit werde die Möglichkeit einer notwendigen wirtschaftlichen Entwicklung in der Stadt behindert. Dies hatte bereits die CDU Fraktion im Rat der Stadt und ich in meiner Eigenschaft als Kreistagmitglied moniert. Ebenfalls beklagte die CDU die Entscheidung der Mehrheitsfraktion, in diesem Jahr ohne erkennbare Notwendigkeit die Grundsteuern in der Stadt zu erhöhen.


Darüber hinaus sprachen der Elsdorfer Bürgermeister Andreas Heller sowie der Bedburger Bundestagsabgeordnete Dr. Georg Kippels ein kurzes Grußwort.


Musikalisch wurde der Abend von Ralf Schönewald am Saxophon begleitet. Nach dem offiziellen Teil konnten meine Kollegen und ich bei kühlen Getränken und einem Buffet mit den zahlreich erschienenen Vertretern aus Wirtschaft und Gesellschaft, den Vereinen und dem Sport angeregte Gesprächen führen, Meinungen austauschen und neue Ideen aufnehmen.

Ich bin für Sie da:

Norbert Pleuß direkt

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